Top Grafik

Gery Keszler
Marika Lichter
Christian Deutsch
Peter Florianschütz
Penny Bayr
Arbeiter-Samariter-Bund
Republikanischer Club
Freiheitkämpfer
GEZA
Integrationshaus
Volkshilfe Wien
ÖNSI
VISE
HUFAK
Sozialistische Jugend
Die sozialdemokratische Homosexuellenorganisation


Gery Keszler
Echte Toleranz zeigt sich erst dort, wo sie einem wirklich etwas abverlangt - und nicht zur salonfähigen Generosität verkommt. Wer tolerant sein will, muss denken, handeln, fühlen.
Gery Keszler
Marika Lichter
Toleranz hat viele Gesichter, darf aber nur eine Gesinnung haben: nämlich jene, Menschen unterschiedlichster Hautfarben und Kulturen, Religionen, politischer Ansichten und Lebensweisen gemeinsam in Frieden und Respekt leben zu lassen!
Marika Lichter
Christian Deutsch
Das Donauinselfest ist das größte und friedlichste Open-Air Festival Europas. Dabei steht insbesondere das harmonische Miteinander aller Besucherinnen und Besucher im Mittelpunkt. Dies soll auch deutlich zum Ausdruck kommen. Mit der Initiative "Toleranz hat viele Gesichter" wird am 26. Donauinselfest ein öffentliches Zeichen für Toleranz, Menschlichkeit und gegenseitigen Respekt gesetzt, die die Basis für das gemeinsame und friedliche Feiern bilden"
Christian Deutsch
Landesparteisekretär der SPÖ Wien
Penny Bayr
Aufstehen gegen das Unerträgliche! Ein dritter Nationalratspräsident, für den der antifaschistische Grundkonsens keine Grundlage der Demokratie der Republik Österreich ist; ein stellvertretender Parteivorsitzender, der das Wiederbetätigungsgesetz abschaffen würde; Wahlslogans, die sich Vorurteilen und Rassismen bedienen und diese weiter schüren. Das alles ist kein Zufall, es sind keine Ausrutscher und keine unabsichtlichen Rülpser, sondern bewusst gesetzte Provokationen. Jeden Tag begeht die FPÖ neue Tabubrüche mit dem Ziel, das Tabu zur Normalität werden zu lassen, die Reizschwelle für Aufregung und Protest ein klein wenig herabzusetzen. Die Zivilgesellschaft erkennt diese Strategie und entlarvt sie. Sie steht klar und fest zu den Werten unserer Demokratie, gegen Rassismus und Fremdenhass, gegen den Versuch, Menschen gegeneinander auszuspielen. Couragierte Menschen zeigen auf, dass sie die Versuche der rechten Parteien, den Faschismus zu verharmlosen und die Demokratie zu untergraben indem sie sie lächerlich macht, nicht hinnehmen.
Penny Bayr
Nationalratsabgeordnete der SPÖ
Peter Florianschütz
Die Achtung der Menschenrechte und das Eintreten gegen Rassismus sind unverzichtbarer Bestandteil unserer politischer Kultur. Momentan findet offensichtliche der Versuch der Dekonstruktion dieser zivilisatorischen Mindeststandarts statt. Anlaß und Grund sich als Teile der Zivilgesellschaft auf dem Donauinselfest zu treffen um dagegen anzukämpfen und Widerstand und seine Ästhetik fassbar zu machen.
Peter Florianschütz
SPÖ-Gemeinderat in Wien
Arbeiter-Samariter-Bund
Gerade in Zeiten, in denen immer offener gegen Menschen anderer Herkunft gehetzt wird, ist es wichtig ein starkes Zeichen für Toleranz zu setzen. Daher unterstützt der Wiener Samariterbund diese Aktion gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Die vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter sind in ihrer täglichen Arbeit mit Hilfsbedürftigen unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturen konfrontiert und stehen unermüdlich und mit herzhaftem Engagement jedem Menschen bei, der ihre Hilfe benötigt.
Freiheitskämpfer
Niemals vergessen! Unter dieser Devise gründeten ehemalige Februarkämpfer, Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstandes und Überlebende Opfer des NS-Verbrecherregimes in den Jahren nach dem Ende des Hitler - Faschismus den Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus. Nur das Bündnis mit der Jugend ermöglicht die Weiterführung der antifaschistischen Aktivitäten.
GEZA
Toleranz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt ist heute wichtiger als je zuvor. Gerade im Zeitalter der Globalisierung, der schnell zunehmenden Mobilität, Kommunikation und wechselseitigen Abhängigkeit ist Toleranz notwendige Voraussetzung für den Frieden und für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Menschen. Mit dieser Aktion möchten wir gemeinsam Toleranz praktizieren und ein Zeichen gegen Intoleranz setzen.
Projekt Integrationshaus
Das Integrationshaus grenzt sich seit seinem Bestehen ab gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, Entmündigung und Ausbeutung, Rassismus, Xenophobie und nationalistisch motivierte Ausgrenzung, Kriminalisierung von MigrantInnen, herablassendes Helfertum und Folklorisierung von Zuwanderung. In Zeiten wie diesen, mit rechten Hetzern und einer immer restriktiver werdenden Fremdenpolitik, ist die Notwendigkeit, dagegen aufzustehen, leider immer notwendiger. Menschenrechte sind unteilbar, und dafür setzt sich das Integrationshaus ein!
Volkshilfe Wien
"Das Wort "Asyl" bezeichnet nichts Negatives, es ist nicht gleichzusetzen mit etwas Bösem wie einem Verbrechen. Asyl dient vielmehr dem Schutz der Menschen vor Verfolgung, Folter und Mord. Diesen Schutz gibt es nicht umsonst, sondern er erfordert Toleranz und Solidarität."
ÖNSI
Die unwürdigen Lebensbedingungen und die Not, denen ein Großteil der Menschen in der so genannten "Dritten Welt" ausgesetzt ist, machen uns betroffen. Viele Menschen in den gut entwickelten Ländern bemühen sich um mehr Gerechtigkeit in den Beziehungen zwischen Nord und Süd. Das ÖNSI versteht sich als Teil dieser Bewegung. Unsere Solidarität gilt grundsätzlich allen Menschen, die unter Ausbeutung und Ungerechtigkeit leiden, insbesondere den Bewohnerinnen und Bewohnern von Slums, den Arbeiterinnen und Arbeitern, den Kleinbauern und -bäuerinnen, den rechtlosen Frauen, den Straßenkindern und Kindersoldaten, den bedrohten indigenen Völkern, den Flüchtlingen, den Arbeitslosen und Leidtragenden des ungerechten Weltwirtschaftssystems, den politisch Unterdrückten und den von Menschenrechtsverletzungen betroffenen Personen.
Verein zur Förderung der internationalen Solidarität und Entwicklungszusammenarbeit
Globalisiert die Solidarität! Internationale Solidarität geht heute von der gemeinsamen Betroffenheit der Menschen in den Ländern des Südens und des Nordens durch die neoliberale Globalisierung aus. Die Einkommensunterschiede nehmen überall zu, die soziale Sicherheit wird in Frage gestellt und von sozialer Gerechtigkeit ist die Welt weit entfernt. Durch eine verstärkte und neu gelebte internationale Solidarität der Betroffenen soll erreicht werden, dass global gültige Mindestnormen für soziale Rechte und die Erhaltung der Umwelt durchgesetzt werden.
Hochschülerschaft der Universität für angewandte Kunst
Wir sehen die Wahlergebnisse der letzten Zeit als Niederlage an, eine Niederlage der wissenschaftlichen, künstlerischen, kulturellen, politischen Bestrebungen, für die wir eintreten. Ein nicht geringer Teil der wahlberechtigten Jugend (und hier vorzüglich die männliche) hat für extreme Rechtsparteien gestimmt. Hat es indes überhaupt einen Sinn, Kunst und Wissenschaft in Beziehung zum Auf und Ab der Wählergunst zu setzen? Lässt sich unsere Tätigkeit aus der Intention politischer Aufklärung motivieren? Von Seiten einer Studentenvertretung an einer Kunstuniversität ist die Auseinandersetzung mit den "Anschluss an die Moderne" den Österreich nach 1945 begann, um den vorhergehenden "Anschluss" an das nationalsozialistische Dritte reich auszublenden bedeutsam, eben diesen "Anschluss" und seine Folgen als eine "menschliche Planung" zu Behandeln, die gescheitert ist und nun "zum alten Eisen geworfen" werden kann, können wir nicht zustimmen!
Republikanischer Club - Neues Österreich
"Es muss kompromisslos ein "cordon sanitaire" gegenüber Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gezogen werden."
Gemeinsames Statement von Mag.a Sibylle SUMMER (Vorstandsmitglied des Republikanischen Clubs) und Mag. Alexander EMANUELY (Vorstandsmitglied des Republikanischen Clubs und Vorstand von LICRA Österreich - intern. Liga gegen Rassismus und Antisemitismus)
Sozialistische Jugend
Wir leben in einer Zeit, in der eine Partei in österreich mit Hass- und Hetzkampagnen Politik macht. Wir leben in einer Zeit, in der ein Mitglied einer rechtsextremen Burschenschaft eines der höchsten ämter der Republik besetzt. Wir leben in einer Zeit, in der rassistische und islamfeindliche Slogans wieder salonfähig werden. Wir leben in einer Zeit, in der rechtsextreme und neonazistische übergriffe auf Andersdenkende zunehmen. Wir müssen dieser menschenfeindlichen und gefährlichen Tendenzen gemeinsam entgegentreten und ein unüberhör- und unübersehbares Zeichen setzen: Wir werden dieser Entwicklung nicht länger zusehen! Wir kämpfen für eine österreichische Gesellschaft, in der nicht Menschen unterschiedlicher Herkunft auseinanderdividiert werden, sondern in der das Zusammenleben und unsere Gemeinsamkeiten gefördert werden! Wir sagen "Nein!" zu den rechten Hetzern und Hasspredigern! Deshalb unterstützen wir die Aktion "Toleranz hat viele Gesichter".
Sozialistische Jugend
Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie sind ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, welche sowohl die Arbeitswelt, das soziale, als auch das private Umfeld betreffen. In jedem von uns liegt die Verantwortung entschieden gegen jegliche Form von Intoleranz und Hassattacken einzutreten, andere zu unterstützen und so auch ein mehr an Zivilcourage zu zeigen. Dazu ist es notwendig die Oeffentlichkeit zu den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie zu sensibilisieren und eine Kultur des Miteinanders und der gegenseitigen Akzeptanz zu vorzuleben


Auch wir unterstützen die Aktion "Toleranz hat viele Gesichter"